Sprachproblem II

Oder: Der Turmbau zu Babel ist unser Vorbild

Sprachen sind nicht so unsere Stärke. In Rio, wo man bekanntlich Portugiesisch spricht, werfen wir Italienisch, Spanisch und Englisch in einen Topf.
Bestes Beispiel: “scusi” statt “perdon” und “gracias” statt “obrigado” hält sich verdächtig hartnäckig und sorgt im Mix für belustigte Gesichter.
Ansonsten kommen wir mit Englisch sowie Händen und Füßen ganz gut durch.

Am Ipanema-Beach sind wir sogar einem jungen Sonnenschirm/Kokosnuss/Caipirinha/Bier/Alles Verkäufer in die Arme gelaufen, der sein Deutsch unbedingt aufbessern will und unsere zaghaftesten Versuche auf Portugiesisch, Spanisch oder Englisch etwas zu sagen, abschmettert, da er sein Deutsch verbessern möchte.

Generell wird einem keine Möglichkeit geboten, sobald der oder die Gegenüber Englisch spricht. Offensichtlich ist unsere Aussprache so schlecht, dass selbst rudimentäres Englisch besser ist als unser Gestammel.

Hervorzuheben: Brasilianer sind, was wir bis jetzt erfahren durften, sehr freundlich und zuvorkommend.

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